Fitness und Muskelaufbau
Wissenswertes über Sport und Gesundheit
Menü
Fitness und Sport
Das Herkules-Gen
Anabolika
Natürliches Doping
Muskelkater
Naturheilmittel
Sport und Evolution
Sport und Bewusstsein
Muskelaufbau
Trainingsplan

Das Herkules-Gen

Kind und Bausteine Wer hätte es nicht gerne, einen stählernen Muskelbepackten Körper, eine schlanke, straffe Silhouette? Und das am besten noch ganz ohne Arbeit.. Unglaublich, aber wahr. Einem Kind aus Deutschland wurde es in die Wiege gelegt...

DAS "HERKULES- GEN"
Eine erstaunliche Mutation wurde bei einem Neugeborenen im Jahr 2000 in Deutschland festgestellt: der Junge besitzt doppelt soviel Muskelmasse als alle anderen Menschen bei ihrer Geburt. Erstmals ist diese spontane Genveränderung bei einem Menschen vorgekommen, davor wurde diese Erbveränderung schon bei -extrem muskulösen...- Kühen und bei Rennhunden, die dadurch sogar zum Laufen zu mächtig waren, festgestellt. Die Gen- Forscher haben schnell herausgefunden, welche Gemeinsamkeit all diese Lebewesen in ihrer DNA aufweisen. Alle haben eine Erbabweichung in jenem Gen, das das Protein Myostatin produzieren sollte, es aber nicht tut. Einen Fehler oder eine Einschränkung kann man das aber nicht nennen! Vielleicht ist es ein Schritt der Evolution, der uns stärker macht? Denn diese Organismen, die das Protein Myostatin nicht ausschütten, erleben im Gegensatz zu uns mit -vermeintlich- gesunden Genen nicht den Stopp des Skelettmuskelaufbaus, für den das Eiweiß zuständig ist. Sie erleben schier unbeschränktes Muskelwachstum. Die Pharmafirmen stürzen sich mit großem Eifer auf diese Erkenntnisse und versuchen, diese Mutation künstlich nachzubilden. Sie versprechen sich dadurch die Lösung vieler Krankheiten, wie Alterserscheinungen, Muskelabbau- Krankheiten, Fettleibigkeit und sogar Krebs. Die entwickelten Produkte der Pharmafirmen, können in speziellen Versand Apotheken bezogen werden.

Doch wer sich ein wenig in der Genetik auskennt, weiß, wie schwer dieses Unterfangen ist, denn Gene mutieren immer nur spontan und nie nach besonderen Regeln. Es bleibt sozusagen also dem glücklichen Zufall überlassen, wann die Bedingungen für eben diese Mutation gefunden werden. Doch es wurden auch andere Wege gefunden und die Pharmafirmen Wyeth und Amgen planen schon die ersten klinischen Studien, in denen sie die Wirkung der Antikörper von Myostatin ausnutzen Es gibt wirklich Grund zur Hoffnung, dass noch zu unseren Lebzeiten dadurch ein Medikament gegen den Muskelschwund im Alter gefunden wird! Die Baltimore University hat an Studien mit Mäusen, die ebenfalls diese Mutation erlebt hatten, entdeckt, dass noch ein anderes Protein im Spiel ist und die Verstärkung desselben, die Aufnahme von Myostatin hemmen kann. Im Gegensatz zu anabolen Steroiden, die die Muskelkraft höchstens um 15 bis 20 % steigern können und dabei gesundheitsgefährdend sind, könnte diese Methode die Muskelmasse um 60 % und ohne schwerwiegende Nebenwirkungen steigern!

Weiterführende Informationen:
- Der Dampfduschen Ratgeber