Fitness und Muskelaufbau
Wissenswertes über Sport und Gesundheit
Menü
Fitness und Sport
Das Herkules-Gen
Anabolika
Natürliches Doping
Muskelkater
Naturheilmittel
Sport und Evolution
Sport und Bewusstsein
Muskelaufbau
Trainingsplan

Sport und Evolution

Evolution Sport als der Versuch, selbstgeschaffene Probleme zu lösen Der Evolutionäre Erkenntnistheoretiker Rupert Riedl stellte fest, "Leben ist Problemlösen". Und Sport sei ein Weg des menschlichen Drangs zu Erfolgserlebnissen bei eben diesem Problemlösen. In jeder Sportart stellen die Ausübenden selbst Regeln, Hindernisse oder schwer erreichbare Ziele auf, um sie dann zu überwinden. Die Evolutionslehre (Sport Ratgeber) erklärt die Sehnsucht nach dieser Herausforderung mit dem benötigten Erwerb von neuen Fähigkeiten, um sich auf einer anderen Basis weiterentwickeln zu können.

Sport verlangt den Einsatz aller körperlichen und psychischen Fähigkeiten des menschlichen Organismus. Alle Gefühle, Gedanken und motorischen Eigenschaften werden sozusagen im Brennpunkt, der Fokussierung auf das Ziel, zugespitzt.
Was die Gefühle und Gedanken für eine Rolle spielen, ahnen vielleicht manche Menschen, die schon von Techniken wie Visualisierung, NLP (neurolinguistisches Programmieren) oder der Macht der Erwartung gehört haben. Die Erfahrung hat aber eigentlich schon jeder gemacht:
Man sieht sich einem Gegner oder Problem gegenüber und entweder man fühlt sich fähig, motiviert und neugierig darauf, diese Hürde zu überwinden. Entschlossenheit wird empfunden, wie in kaum anderen Bereichen des Lebens.

Gefühle lenken die Spannung der Muskeln und sogar die Aktivitäten der Organe.
Wer negativ denkt, sowieso nicht erwartet, eine Chance zu haben, aufgegeben hat, der wird auch nicht die nötige Kraft durch Muskelspannung aufbauen, um das Problem zu lösen, lautet eine wichtige Erkenntnis der Neuropsychologie.
Ein einfacher, logischer Prozess, der aber zu Beginn schwer zu handhaben ist. Denn meist ist uns gar nicht bewusst, dass wir eine Situation zu negativ bewerten und aus Gewohnheit reden wir uns selbst immer mehr Mut aus, statt zu.
Wer an diesem inneren Mechanismus, seiner eigenen Stimme, arbeitet und sie sich zum Freund macht, kann bald mehr leisten, als jemals zuvor.
Und die beste Methode um dieses Selbstvertrauen und das Sich- gut- zu- Reden, Selbstmotivation zu erlernen, ist die sportliche Herausforderung, die man sich selbst stellt.
Aber Emotionen haben auch noch einen weiteren, großen Stellenwert im Sport: Sportler spüren eine große Bandbreite von Gefühlen, von extremen Hochgefühlen bei Triumphen, Nervosität und Selbstüberwindung vor Wettkämpfen, Motivation, Rückschläge und natürlich auch unfassbar enttäuschende Niederlagen.
Oft sind die Emotionen so überwältigend, dass der Verstand, der die Reaktionen nicht versteht, die Sprache verstummen lässt. Sieger sind deshalb so verblüfft: "Wow!", "Wahnsinn" und das war es dann auch schon oft mit den Stellungnahmen zum unglaublichen Erfolg. Der Körper drückt die Gefühle dann eher aus: durch weinen, klatschen, lachen, tanzen vor Freude.
Die Koordinationsfähigkeit der Bewegungen und ihre Entwicklung seit der Kindheit wird von der Psychologie als Voraussetzung für die Entwicklung der allgemeinen Intelligenz gewertet.

"Sensomotorik" heißt diese Vernetzung davon, was wir wahrnehmen, was wir denken und wie wir uns bewegen. Theoretiker Rupert Riedl erklärt, wie evolutionsbedingte Programme in jedem von uns die Grundlage für unsere Intelligenz darstellen:
Ein Griff zur Kaffee- Tasse etwa besteht aus ungefähr 23 Positionen. Schon bei 16 verschiedenen Positionen gäbe es theoretisch schon über 2 Billionen (!) Kombinationen, um die Tasse zu ergreifen und zu halten.
Müssten wir ganz ohne Vorbild und Einprägung der Fortschritte unserer Urahnen in unser sensomotorisches System die Kombination für diesen Handgriff durch Zufall lernen, würden wir tausende Jahre brauchen!
Bei sportlicher Betätigung laufen viele dieser kollektiv vererbten Programme auf einmal ab.
Sonst würden wir wohl auch nicht schon im Kleinkinder- Alter aufrecht gehen.
Denn die stammesgeschichtliche Weiterentwicklung der neu erworbenen Fähigkeiten wird in jeder Art von Lebewesen von Generation zu Generation weitergegeben. Bei uns Menschen ist sie bildlich an der Entwicklung eines Kindes, sogar vom Embryo (unsere Vorfahren die im Wasser lebten) bis zur Beherrschung des aufrechten Ganges und einer Sprache. Die Evolution von Millionen von Jahren wird in ca. 2 bis 3 Jahren bewältigt, auch das ist ein Beweis für die Speicherung von Unmengen an Programmen, sensomotorische, unbewusste oder instinktive aus Millionen Jahren der Menschheitsentwicklung.

Weiterführende Informationen:
- Baufinanzierung